Wovor schützen wir uns eigentlich

Ob Wellnessbehandlung, Kosmetika oder Nahrungsmittel - sicherlich ist Ihnen irgendwo schon mal erklärt worden, dass das eine oder andere Produkt vor freien Radikalen schützt. Doch wissen Sie eigentlich was freie Radikale sind und woher sie kommen? Ich kläre Sie auf.

Freie Radikale tummeln sich nicht irgendwo in der Luft, sondern direkt in unserem Körper. Wissenschaftlich werden sie auch als Teilchen oder Atome bezeichnet. Sie entstehen natürlicherweise u.a. als ein Nebenprodukt der Sauerstoffzufuhr. Aber auch Umwelteinflüsse wie UV-Strahlen, Stress, physische Belastung, sowie Nikotin oder Smog verursachen die Bildung der so genannten freien Radikale.

Der Begriff "freie Radikale" macht schon ein wenig Angst. Dabei sind die freien Radikale in einer normalen Menge keineswegs schädlich. Zwar sind sie radikal, aber nur im positiven Sinne. Denn sie können Fremdkörper zerstören und sind damit wichtiger Bestandteil unseres Organismus.

Wachsen sie allerdings mengenmäßig über die normale Anzahl hinaus, können sie für die eigenen Zellen gefährlich werden. Befinden sich zu viele "freie radikale" Teilchen in unserem Körper, steigt die Gefahr, dass diese auch gesunde Zellen bzw. Zellbestandteile beschädigen oder gar zerstören können.

Das zieht sichtbare Folgen mit sich: Eine verstärkte Produktion von freien Radikalen beschleunigt nämlich den Alterungsprozess oder fördert gar Krankheiten. Kein Wunder also, dass die Kosmetikhersteller bei den Anti-Aging Pflegeprodukten mit so genannten Antioxidantien werben. Denn diese schützen als Radikalfänger vor einer schädlichen Kettenreaktion und arbeiten somit gegen den Alterungsprozess.

Zu den Antioxidantien gehört zum Beispiel auch das Coenzym Q10, welches auch selbst von unserem Körper produziert wird. Leider reicht der körpereigene Anteil oftmals nicht auf Dauer aus, um der Gewebealterung entgegen zu wirken.

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Neben der Aufnahme dieser Radikalfänger über kosmetische Pflegeprodukte, kann das körpereigene Depot über die Zufuhr von gesunden Nahrungsmitteln mit Vitaminen und Mineralien unterstützt werden.

Ausreichende Bewegung an der frischen Luft und regelmäßige sportliche Aktivität runden den proaktiven Schutz ab. Sprechen Sie mit Ihrer Kosmetikerin über Behandlungen und Pflegeprodukte, die freie Radikale reduzieren können.

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Der Artikel wurde durch MariGold aus der Ausgabe Dez/Jan 2013 zur Verfügung gestellt.

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